Jeri – Welcome to Paradise! Es gibt wohl kaum ein sichereres Windsurfgebiet für die Zeit Mitte Juni – Mitte Januar als diesen Küstenabschnitt. Das Revier besteht aus einer riesigen Bucht, die in Lee langsam ausläuft, jedoch nicht schließt. Der Wind kommt von rechts. Ganz links in der Bucht ankern die kleinen Fischerboote. Die meist 0,5 – 1 Meter hohen und steilen Jeri-Wellen laufen von der rechten Seite der Bucht, ca. 150m vor der Surf Station, ein: Im November können sie auch auf bis zu zweieinhalb Meter anwachsen.
So weit das Auge reicht Sandstrände, lediglich vor der Station kann es je nach Jahreszeit Steine und Felsen freispülen, die zum Herbst hin wieder versanden.
Bei Flut kann man nahe der Station losstarten, bei Ebbe vergößert sich der Strand um ca. 200m – in diesem Bereich ist der Wind böig und der Boden evtl. steinig. Der Sandstrand fällt seicht ins Wasser ab, was einen ca. 300m großen Stehbereich beschert. Es gibt im Windbereich keine Riffe, Steine oder andere Verletzungsgefahren. Durch die starken Tidenhübe bei Neumond und Vollmond, kann es bei Flut, wie auch bei Ebbe, zu stärkeren Strömungen kommen.
Der Zielflughafen ist Fortaleza, fast ganz am Nordostzipfel Brasiliens. Die gängigste Variante ist der Flug mit TAP Air Portugal, Mitglied der Star Aliance, täglich über Lissabon. Direkte Zubringerflüge gibt es von München, Frankfurt, Zürich und Hamburg. Es gibt auch Flüge ab/bis Amsterdam mit MartinAir bzw. ArkeFly oder ab/bis Zürich mit Edelweiss.
Am Flughafen stehen Fahrer der Surfstation Clube dos Ventos bereit. Mit einem komfortablen Gländewagen, in dem bis zu 6 Pers. bequem Platz haben, geht es dann auf die rund 300km lange Reise nach Jeri. Dauer ca. 4 Std.