Das Strandbad "Klausenhorn" am Überlinger See, dem nordwestlichen Ausläufer des Bodensees gelegen, bietet Windsurfern vor allen Dingen einen Vorteil.
Die kleine Landzunge ragt derart in den See hinein, dass sowohl der häufigere Westwind, als auch der vor allem im Spätsommer auftretende Ostwind hier genutzt werden kann.
Speziell bei niedrigem Wasserstand bietet der Spot einen ausgedehnten Bereich mit stehtiefem Wasser. Bei Westwind bläst der Wind uferparallel von links, bei Ostwind dann uferparallel von rechts. Eine große Wiese bietet viel Platz zum Aufbauen, Parkplätze sind in wenigen hundert Metern Entfernung ausreichend vorhanden.
Zu beachten gilt es am Surfspot “Klausenhorn” vor allem eines. Das Klausenhorn ist ein öffentliches Strandbad, daher ist das Surfen auch nur von der Landzunge aus möglich. Linker Hand der nach Nordosten ausgerichteten Landzunge ist in den Sommermonaten eine mit rot-weißen Bojen deutlich gekennzeichnete Badezone eingerichtet. Das Surfen in der Badezone ist verboten.
Sollte sich ein Sturm ankündigen, werden Wassersportler rechtzeitig vorher durch die um den ganzen See verteilten Sturmwarnleuchten gewarnt. Also wenn die Blinklichter auf der gegenüberliegenden Seeseite zu leuchten beginnen heißt es “raus aus dem Wasser”. Zudem ist in den Sommermonaten die DLRG während den normalen Öffnungszeiten des Strandbades vor Ort.
Das Restaurant des Strandbades lädt dann zum gemeinsamen “Après-Surf”. Der Abenteuerspielplath bietet dem Nachwuchs noch ausreichend Gelegenheit zum Toben.
Aus Richtung Konstanz kommend hält man sich an die Beschilderung Richtung Insel Mainau, bleibt dann aber auf der L219 Richtung Dingeldorf/Wallhausen. Kurz nach der Ortsdurchfahrt Dingeldorf ist der Abzweig zum Strandbad Wallhausen ausgeschildert. Vom Parkplatz aus transportiert man sein Board etc. am besten mit einem kleinen Surfwagen bis zur Landzunge.