Das Revier beginnt etwa 150m in Lee der gleichnamigen Hotelanlage an einem eigenen Sandstrand. Der Einstieg erfolgt über einen gut 20m weiten Stehbereich. Danach kommt man direkt in die ca. 1,5 mal 2km große "Badewanne", die im Norden von gut sichtbaren Riffen, im Westen und Süden vom Hotelstrand eingerahmt ist und durch die Lage leeseits der Riffe sauberes Glattwasser und unverwirbelten Wind (uferparallel von links, leicht schräg ablandig) bietet. Schuhe sind in diesem Revier zu empfehlen, da sich ein stumpfer Korallengürtel am Ufer entlangschlängelt der ca. 1,5m breit ist.
Die ganze Bucht hat steh- oder sichttiefes Wasser, der Strand fällt nur langsam ab und bietet dadurch einen ca. 5 – 15m großen Stehbereich. Das Revier ist damit gut für Einsteiger geeignet. In Lee der Korallenbank (Hausriff) wird das Wasser langsam wieder seichter und man könnte sich dort auch ausruhen (mit Schuhen). Die Wellenhöhe innerhalb der "Badewanne" braucht man nicht zu erwähnen. Es gibt einfach keine Wellen. Ein Traum für jeden Flachwasser-Surfer. Besonders viel Wind bietet dieses südliche Fleckchen in Ägypten von November – März und ist damit ein ideales Winterziel. Nicht geeignet ist Lahami Bay für Surfer die drumherum viel Action suchen.
Marsa Alam wird von vielen deutschen Flughäfen, auch über Verbindungsflüge, 1 – 2 mal die Woche angeflogen. Die Flugdauer ab Deutschland beträgt ca. 4,5 Std. Marsa Alam ist der neueste und einzig privat geführten Flughafen Ägyptens, der noch ca. 40km nördlich vom eigentlichen Dorf dieses Namens liegt. Der Transfer bis Lahami Bay, wird im klimatisierten Minibus durchgeführt und dauert ca. 2 – 2,5 Std. Fast 30km vor Lahami Bay wandelt sich die Wüstenlandschaft in ein Naturschutzgebiet aus alten Mangrovenbäumen, die den Strand säumen. Hier gibt es, ganz untypisch für Ägypten, kleine Naturdünen die braun/grün überwachsen sind.